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Beate Limbacher

Was tun, wenn die Garage sanierungsbedürftig ist?

Die Siedlung, in der wir wohnen, ist um 1961/62 gebaut worden. Zusammen mit den Häusern entstanden auch großräumige Garagenhöfe, an denen mittlerweile der Zahn der Zeit nagt. Die Garagen selbst sind für viele heutige Fahrzeugtypen zu klein, mit dem Ergebnis, dass die Autos auf der Straße stehen und die Garagen oft nur noch als Abstellraum für Sperrmüll genutzt werden. Undichte Dächer, schimmlige Wände und andere Mängel treten immer häufiger auf – die Garagenhöfe haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und sind ein teurer Sanierungsfall.

Eine ähnliche Situation gibt es in vielen Großstädten. Wie wäre es, anstelle der Garagenhöfe Tiefgaragen zu bauen, die durch den Verkauf von darüber errichteten eingeschossigen Hofhäusern finanziert werden? Ziel ist es, jedem Garagen-Eigentümer einen Tiefgaragen-Stellplatz zur Verfügung zu stellen. Klingt soweit vernünftig.

Das Problem dabei ist, dass in unserere Siedlung alle rund hundert Eigentümer zustimmen müssen – ist nur einer dagegen, bleibt der Entwurf was er jetzt ist: eine schöne Idee. (An dieser Stelle wird meist mitleidig gelacht, an Don Quichotte und seinen Kampf gegen die Windmühlen erinnert und mir viel Glück gewünscht.) Dennoch… ein Versuch ist es wert und so stelle ich am 12. Februar das Konzept den Eigentümern vor. Denn spätestens, wenn die eigene Garage wieder einmal für viel Geld saniert werden muss, wird man daran denken, dass es eine Alternative gegeben hätte…

Hier ein kurzes Video zum Entwurf: