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Beate Limbacher

Energetische Sanierung eines REH

Bei der Sanierung eines Reihenendhauses aus den frühen 60er Jahren in München ging es nicht nur darum, die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern, sondern auch die effektiv nutzbare Wohnfläche zu vergrößern.

Die alte Ölheizung wurde entfernt. Geheizt wird jetzt über eine kontrollierte Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung, in den ganz kalten Perioden heizt ein Pelletofen zusätzlich das Haus. Das Gebäude erfüllte beim Blower-Door-Luftdichtigkeitstest den Passivhaus-Standard (n50 = 0,47). Dafür sorgt neben der 30-Zentimeter-Dämmung der Fassade und des Dachaufbaus, eine 3-Scheiben-Verglasung.

Die Südfassade erhielt neue Fensteröffnungen in allen Geschossen, um den Licht- und Wärmeeintrag zu erhöhen. Die Fassade auf der Westseite wurde vorgebaut, aus dem Balkon wurde Wohnfläche und damit auch eine Wärmebrücke beseitigt. Im Rahmen der Sanierung wurde das Dachgeschoss großzügig ausgebaut und ist jetzt als Wohnfläche nutzbar. Das Dach des Anbaus wird demnächst erneuert.