leckagetest
Beate Limbacher

Der Leckage-Test: ist das Haus dicht?

Lecks machen sich nicht nur bei Wasserfahrzeugen unangenehm bemerkbar. Auch bei energetisch sanierten Häusern ist es wichtig, dass sie möglichst „dicht“ sind (eine kontrollierte Raumlüftung, die für den Luftaustausch sorgt, vorausgesetzt). Undichte Stellen sind Wärmebrücken, die zu Energieverlusten führen und konkrete Spuren in der Heizkostenabrechnung hinterlassen.

Um mögliche Schwachstellen aufzuspüren, haben wir bei einem meiner Bauvorhaben einen Leckage-Test vorgenommen. Bei Handwerkern, die das noch nicht gesehen haben, führt das oft zu einem „Aha“-Effekt. Wie bei einem Blower-Door wird ein Über- oder Unterdruck im Haus hergestellt. Per Messsonde lassen sich schnell die neuralgischen Punkte – oft sind es die Anschlusstellen, die Elektrik oder Löcher im Putz – ermitteln. An gut erreichbaren Stellen genügt der eigene Handrücken, um den Luftzug zu spüren. Abhilfe schafft meist ein spezielles Klebeband, um die Stellen abzudichten.